Über Bastian Gauwitz

Bastian arbeitet als SEO Account Manager bei Seonative. Im Dezember 2011 belegte er den dritten Platz bei der SEO-United Wahl als "SEO Newcomer des Jahres". In seiner Freizeit schreibt er auf seinem Blog über Suchmaschinenoptimierung, Wordpress und Affiliate-Ideen auf seo-selfmade.de. Bastian findest du auch auf Google+

SEO-Erkenntnisse von der SMX München 2012

Vielleicht war der ein oder andere Sitefactor-Blogleser auch auf der SMX in München und kam zurück mit einem Kopf voller kreativer Ideen? Für diejenigen die nicht bei diesem SEO-Event waren, sei dieser kleine Recap gedacht. Ich möchte dabei im Wesentlichen auf ein paar wichtige Erkenntisse eingehen, die ich so während der verschiedenen Sessions aufgeschnappt habe.
 
Die Keynote zur Eröffnung der SMX 2012 wurde von Seomoz-Gründer Rand Fiskin gehalten. Die wichtigsten Aussagen in Kürze zusammengestellt:

  • Panda betrifft keine Brands
  • E-Mail ist ein sozialer Einflussfaktor in der Suche
  • Die Suche nach Brands ist nach wie vor sehr wichtig
  • Viralität stirbt nach einiger Zeit, SEO sorgt für langfristige (virale) Sichtbarkeit
  • SEO ist eine Strategie und funktioniert nicht ohne Taktik

Vorallem der vierte Punkt wurde anschaulich mit einem Video des DollarShaveClub verdeutlicht – ein wirklich hervorragendes virales Video, nur leider rankt die Seite des Herstellers nicht unter den Keywords wie “men razor” oder “men shaver”. Nachhaltigkeit ist angesagt, kurzum: es wurde hierfür keine SEO betrieben.
 
In mehreren Sessions ging es um die richtige Keyword-Auswahl, und obwohl ich verschiedenen Schwierigkeitsgrade der Sessions besuchte fiel mir immer wieder auf, dass ganz grundlegende Faktoren immer wiederholt wurden. Mit der richtigen Keyword-Auswahl kann man sich wirklich mehrere Tage beschäftigen und viele legen einfach mal los obwohl der erste, wesentlichste Schritt, nämlich die Zieldefinition vergessen wird. Kleine Zusammenfassung daher zu den Keywords:

  • Zuerst Ziele suchen, erst dann an die Keyword-Auswahl gehen
  • Suchintentionen verstehen lernen: Sind es Informationssuchen oder Kaufanfragen?
  • Kaufanfragen sind meistens viel geringer ABER dafür rentabler
  • SEA betreiben um SEO-Keywords zu finden (Testkampagne in AdWords)
  • Google KeywordTool in Verbindung mit den Insights for Search verwenden

Eine wichtige Erkenntnis die sich durch die komplette SMX 2012 gezogen hat war die “Macht” von Google+. Es ist schon erstaunlich wie dieses Netzwerk (noch) keine Beachtung findet aber Google an jegliche Daten damit (und mir ihren Drittanbietern) kommt. Google bzw. Google+ ist mächtiger als Facebook. Ohne zuviel zu verraten: Wir dürfen uns auf die Zukunft “freuen”. :D Das wurde auch im Webmasters on the Roof Panel mit allen SEO-Superstars gegen Ende des ersten Tages bestätigt. Eine sehr witzige Aussage davon war die Folgende:
Rand Fiskin: “Why don’t you use Google+?”
Jens Fauldrath: “No, users”
Rand Fiskin: “Come on, you build links from pages that no one ever visited! I’m super confused, why you don’t use Google+, that’s 2 minutes of work! Your competitors don’t do it!”

 
Fazit:
Die SMX wurde von 121WATT und Rising Media sehr gut organisiert! Es waren sehr hochkarätige Speaker anwesend, v.a. habe ich viel Input aus den USA mitnehmen können, auch das Buffet/Catering war sehr reichhaltig und lecker. Teilweise war die Schwierigkeit-Kennzeichnung für die meisten Sessions nicht stimmig – persönlich fand ich u.a. die BING-Keynote (sponsored session) relativ werbelastig! Was ggf. für das nächste Jahr noch optimiert werden könnte: 10cm mehr Beinfreiheit bei der Bestuhlung einzurechnen und wenn “nur” eine deutsche Session neben drei englischen Sessions läuft für die deutsche einen größeren Raum einzuplanen. :D

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SEO zum Personal Image Branding

Auf der SEO-Campixx 2012 in Berlin habe ich einen Workshop unter dem Thema: “SEO zum Personal Image Branding” gehalten. Die wesentlichen Inhalte habe ich für euch selektiert und möchte sie in diesem Artikel zusammenfassend vermitteln. Grundlage bildet dabei eine These von mir, die sich letzen Dezember manifestiert hat. Kernaussage davon ist: Google wird Inhalte jeglicher Form von vertrauenswürdigen Erstellern (Autoren) im Ranking ggf. höher positionieren als “anonyme” Inhalte – also jene zu denen sich nicht eindeutig ein Verfasser zurückverfolgen lässt.

Den Prolog der Präsentation begann ich mit einem Zitat von Goethe, um zu signalisieren, dass der rechte Name schon damals sehr wichtige war: “Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen?”


Abstract:

Der Workshop handelt davon, wie man sich selbst als Marke im Web etabliert. Um (nicht nur) von Google einen vertrauenswürdigen Status zu erhalten, wird eine Website erstellt. Diese wird mit neuen Webstandards ausgezeichnet (HTML-5 sowie Microdata für Rich Snippets) sowie relevante Backlinkquellen erschlossen. Mit einem Linkbait werden organische Verlinkungen und Social Signals erzeugt.

 
 
Als Agenda hatte ich die folgenden Punkte notiert:

  1. Eine Zeitreise…
  2. Zur Authority werden
  3. Authorship richtig umsetzen
  4. Meine Autorenseite
  5. Linkaufbau (für die eigene Reputation) mit Beispielen
  6. Linkbait
  7. Epilog

 
Im ersten Kapitel bin ich auf die Historisierung aller bisherigen Aussagen und Veröffentlichungen eingegangen und habe diese hier zusammengestellt:
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Nützliche Tools für SEOs und Webworker

SEO-Werkzeuge und Programme Arbeitende SEOs sind täglich mit verschiedenen Datenmengen konfrontiert. Um dieses Chaos zu beherrschen, werden in diesem Artikel Tools sowie allerlei hilfreiche Programme für SEOs vorgestellt. Sicher ist hier der ein oder andere Tipp dabei, den ihr so noch nicht kanntet!

Für weitere Fragen oder Anregungen würde ich mich freuen wenn ihr unten einfach einen Kommentar schreibt. Meine Ideen, nach den jeweiligen Anwendungsbereichen, sind nach den Überschriften unterteilt. Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

Grundausstattung

Elementar für einen SEO bzw. Webworker ist natürlich der Zugang ins Internet, d.h. der Browser stellt hierbei die softwareseitige Komponente dar. Viele Webdesigner müssen ihre Seiten für den Internet Explorer optimieren, die wenigsten benutzen ihn aber aktiv – und so geht es auch mir, meine erste Wahl ist der Firefox danach kommt Chrome. Beide lassen sich mit Addons erweitern und auch für das Auge wird mit verschiedenen Themes etwas geboten. Eine minimale Grundausstattung für SEOs würde ich mit folgenden Firefox-Addons beschreiben:

 

  • Nodofollow: Per Rechtsklick im Kontextmenü findet sich dieses Addon wieder und ermöglicht die schnelle Überprüfung von Blogs, Foren oder Gästebüchern, ob ein Link auf nofollow oder dofollow gesetzt wird.
  • Firebug: Den “Feuerkäfer” habe ich mir in die Firefox-Addonleiste gelegt. Ich benutze täglich das blaue “Untersuchen” Symbol um mir bestimmte Bereiche einer Website im Quelltext näher zu betrachten. Sei es um Fehler zu finden, kurz die Onpage zu checken oder aus Neugier wie etwas umgesetzt wurde. Zusäzlich kann der W3C HTML Validator als Lesezeichen im Browser gespeichert werden – für die Suchmaschinenoptimierung ist es auch wichtig das auf der Onpage alles fehlerfrei ist. Firebug bietet noch weitere Module, zum Beispiel ist es mit dem Netzwerk-Tab möglich die Seitenladezeit zu ermitteln.
  • Fireshot: Damit kann sehr einfach ein Screenshot einer Seite erstellt und sogar nachbearbeitet werden. Der Ausschnitt ist individuell wählbar, auch die komplette Seite oder nur der aktuell sichtbare Bereich kann festgehalten werden. Nützlich wenn man schnell ein paar Ideen festhalten will.
  • Browserprotect: Schützt die sensible Browserkonfiguration, indem Hijack-Versuche gesperrt werden. Bei mancher Antiviren-Software fehlt dieser Punkt einfach!
  • Adblock Plus: Werbe- und Spamfrei im Internet unterwegs! Für interessante Seiten die näher untersucht werden muss das Addon dann temporär deaktiviert werden.
  • Searchstatus: Bindet eine Anzeige für den Pagerank, Alexarank und mozrank in die untere Addonleiste ein. Zusätzlich können, über ein Rechtsklick auf das Menü, noch andere Analysemöglichkeiten geöffnet werden (Sitemap anzeigen, Keyworddichte berechnen, Metatags auslesen)
  • gTranslate: Wenn ich mir grob einen ersten Eindruck auf einer italienischen oder spanischen Seite verschaffen möchte reicht es die gewünschte Textstelle zu markieren und per Rechtsklick im Kontextmenü übersetzen zu lassen. Man kann auch direkt zu Google Translate wechseln um mehr Text zu kopieren.

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